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Autologe Zelltherapien zur Knorpelregeneration im Kniegelenk
TETEC bietet zwei Verfahren der matrixassoziierten autologen Chondrozytentransplantation (MACT) zur Behandlung von fokalen Knorpelschäden im Kniegelenk an: die Injizierbare MACT und die Träger-MACT. Beide nutzen patienteneigene kultivierte Chondrozyten zur Unterstützung der Knorpelregeneration. Erfahren Sie mehr über die beiden Therapieverfahren und deren Stellenwert in der klinischen Versorgung.
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Knorpelläsionen im Kniegelenk
Knorpelschäden des Kniegelenks sind eine häufige orthopädische Diagnose. Entsprechend werden in Deutschland jedes Jahr mehrere tausend Eingriffe zur Behandlung von Knorpelschäden im Kniegelenk durchgeführt. Ohne geeignete Behandlung können diese Schäden fortschreiten und langfristig zur Entwicklung einer Arthrose führen [1 - 3].
Häufige Ursachen von Knorpelläsionen im Kniegelenk
Akute Verletzungen, z. B. durch Sport oder Unfälle
Wiederholte Über- oder Fehlbelastung des Gelenks
Osteochondrosis dissecans (OCD)
Fehlstellungen oder chronische Gelenkinstabilitäten
Warum Knorpel schlecht heilt
Die fehlende Blutversorgung begrenzt die Zufuhr von Nährstoffen und Reparaturzellen
Die geringe Zellaktivität verlangsamt die Matrixregeneration
Die dichte extrazelluläre Matrix blockiert die Migration von Reparaturzellen
Zu hohe oder anhaltende Belastung kann die Heilung beeinträchtigen und den Knorpelabbau fördern
Etablierte Behandlungsverfahren im Vergleich
Für die Behandlung von Knorpelschäden stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, darunter die Knochenmarkstimulation (BMS), matrixaugmentierte BMS, der autologe osteochondrale Transfer (OAT) sowie die matrixassoziierte autologe Chondrozytentransplantation (MACT). Die Wahl des Verfahrens ist jedoch unter anderem von der Größe des Defekts abhängig.
BIS ZU 1,5 cm2
Osteochondrale
Transplantation
BIS ZU 2 cm2
Knochenmarkstimulation
1-4,5 cm2
Matrixaugmentierte Knochenmarkstimulation
2-10 cm2
Träger-MACT (Matrixassoziierte autologe Chondrozytentransplantation)
≥ 2 cm2
Injizierbare MACT (Matrixassoziierte autologe Chondrozytentransplantation)
0 cm2
1 cm2
2 cm2
3 cm2
4 cm2
5 cm2
6 cm2
7 cm2
8 cm2
9 cm2
10 cm2
11 cm2
Injizierbare MACT vs. Träger-MACT
Injizierbare MACT und Träger-MACT im Detail entdecken.
Zellbasierte Knorpelregeneration im Knie
TETEC bietet zwei Produkte zur Behandlung von Knieknorpelschäden im Rahmen einer autologen Chondrozytentransplantation an: ein injizierbares, hydrogelbasiertes Knorpelzelltransplantat (Injizierbare MACT) und ein Knorpelzelltransplantat mit einem kollagenen Träger (Träger-MACT).

Injizierbare MACT
Die Injizierbare MACT ist ein zellbasiertes Verfahren zur Behandlung fokaler Knorpelschäden im Knie. Dabei werden körpereigene Knorpelzellen mit einem Hydrogel kombiniert und in den Knorpeldefekt transplantiert [6]. In klinischen Studien und früheren Publikationen wird dieser Ansatz auch als hydrogelbasierte ACT oder injizierbare ACT bezeichnet.
- Körpereigene Knorpelzellen in einem injizierbaren Hydrogel
- Minimalinvasive arthroskopische Transplantation
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Träger-MACT
Bei der Träger-MACT werden körpereigene Knorpelzellen auf einen kollagenen Träger aufgebracht und in den Defektbereich transplantiert [5].
- Kollagener Träger, besiedelt mit körpereigenen Knorpelzellen
- Transplantation über einen kleinen chirurgischen Zugang (Mini-Arthrotomie)
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1. Ding C, Cicuttini F, Scott F, Boon C, Jones G. Association of prevalent and incident knee cartilage defects with loss of tibial and patellar cartilage: a longitudinal study. Arthritis Rheum. 2005;52(12):3918–3927.
2. Cicuttini F, Ding C, Wluka A, Davis S, Ebeling PR, Jones G. Association of cartilage defects with loss of knee cartilage in healthy, middle-aged adults: a prospective study. Arthritis Rheum. 2005;52(7):2033–2039.
3. Houck DA, Kraeutler MJ, Belk JW, Frank RM, McCarty EC, Bravman JT. Do focal chondral defects of the knee increase the risk for progression to osteoarthritis? Orthop J Sports Med. 2018;6(10):2325967118801931.
4. Niemeyer P, Albrecht D, Aurich M, et al. Empfehlungen der AG Klinische Geweberegeneration zur Behandlung von Knorpelschäden am Kniegelenk. Z Orthop Unfall. 2023;161(1):57–64.
5. TETEC GmbH. Fachinformation NOVOCART® 3D. Reutlingen (DE): TETEC GmbH; 2026. Stand der Information: 10/2026. PEI.A.11511.01.1.
6. TETEC AG. Fachinformation NOVOCART® Inject. Reutlingen (DE): TETEC AG; 2026. Stand der Information: 02/2026. PEI.A.11763.01.1.
7. Niemeyer P, Hanus M, Belickas J, et al. Treatment of large cartilage defects in the knee by hydrogel-based autologous chondrocyte implantation: two-year results of a prospective, multicenter, single-arm phase III trial. Cartilage. 2022;13(1):19476035221085146.
8. Paul-Ehrlich-Institut. Schulungsmaterial für Ärzte NOVOCART 3D. Langen (DE): PEI; 2025.
9. Schlumberger M, Schuster P, Bülow HJ, et al. Arthroscopic autologous chondrocyte implantation in the knee with an in situ crosslinking matrix: minimum 4-year clinical results of 15 cases and 1 histological evaluation. Arch Orthop Trauma Surg. 2019;139(11):1607–1615.
10. Daten im Archiv. Studienreport NOVOCART 3D Phase III (AAG-G-H-1202)
